Ziel und Aktivitäten des Vereins „Menschenrechte in Belarus“ e. V.

Der Ver­ein „Men­schen­rech­te in Bela­rus“ wur­de am 9. Juli 2004 in Ber­lin gegrün­det. Er ver­folgt das Ziel, Per­so­nen und Initia­ti­ven zu unter­stüt­zen, die sich für die Ver­wirk­li­chung der Men­schen­rech­te, Rechts­staat­lich­keit und Demo­kra­tie in Bela­rus enga­gie­ren – Rech­te, die in der bela­rus­si­schen Ver­fas­sung und in von Bela­rus ein­ge­gan­ge­nen inter­na­tio­na­len Ver­ein­ba­run­gen kodi­fi­ziert sind. Dafür unter­nimmt der Ver­ein fol­gen­de Akti­vi­tä­ten:

  • Unter­rich­tung der Öffent­lich­keit über Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen in Bela­rus.
  • Lob­by­ar­beit bei Regie­run­gen, Par­la­men­ten und den euro­päi­schen Insti­tu­tio­nen, damit die unab­hän­gi­ge Zivil­ge­sell­schaft in Bela­rus sys­te­ma­tisch und kon­ti­nu­ier­lich geför­dert wird.
  • Ver­öf­fent­li­chun­gen von jähr­li­chen Stra­te­gie­pa­pie­ren zur poli­ti­schen Ent­wick­lung in Bela­rus sowie von Doku­men­ta­tio­nen über die Men­schen­rechts­la­ge im Land.
  • Unter­stüt­zung von Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen bei der Ver­tei­di­gung von Opfern der poli­ti­schen Ver­fol­gung in Bela­rus und der Straf­ver­fol­gung von poli­ti­schen Ver­bre­chen.

Der Ver­ein tritt dafür ein, die Selbst­fin­dung der bela­rus­si­schen Bür­ger, ihre Ent­schei­dungs­frei­heit, Bil­dung, beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung und ihre sozia­le Mit­ver­ant­wor­tung zu för­dern. Nur mit einem Bewusst­seins­wan­del in Bela­rus gerät die Über­nah­me euro­päi­scher Wer­te zu einem selbst gewoll­ten und bestimm­ten und nicht einem von außen auf­ge­setz­ten Pro­zess. Ziel unser Bemü­hun­gen muss es sein, die Men­schen in Bela­rus von den Leis­tun­gen offe­ner Gesell­schaf­ten im poli­ti­schen Dia­log, bei der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung und sozia­len Absi­che­rung zu über­zeu­gen.

Der Ver­ein „Men­schen­rech­te in Bela­rus“ arbei­tet aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zig im Sin­ne des Abschnitts „steu­er­be­güns­tig­ter“ Zwe­cke der Abga­ben­ord­nung. Mit Schrei­ben vom 16.10.2006 des Finanz­amts für Kör­per­schaf­ten I Ber­lin wur­de der Ver­ein als gemein­nüt­zig aner­kannt.

Natür­li­che und juris­ti­sche Per­so­nen des öffent­li­chen oder pri­va­ten Lebens kön­nen Mit­glied des Ver­eins wer­den.

Der Vor­stand besteht aus vier Per­so­nen. Vor­sit­zen­der ist Dr. Hans-Georg Wieck, Bot­schaf­ter der OSZE in Bela­rus 1998–2001. Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de sind Ste­fa­nie Schif­fer, Geschäfts­füh­re­rin des “Euro­päi­schen Aus­tauschs”, Chris­toph Becker und Ste­phan Male­ri­us.